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Meine Engelchen

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Häggerla - Gisma

die kleine Maus trat in Lea´s und mein Leben, als Janna gerade mal 5 Wochen am 29. Mai 07 im Regenbogenland war. Ich ging mit Lea unsere Nachtrunde. Es war bitterkalt und es regnete in Strömen. Ich wollte die Runde verkürzen, aber Lea bestand auf ihre Parkplatzrunde und ich war schon nass und dachte mir, was soll´s. Als wir schon ziemlich am Ende waren, rannte Lea zu einem Eck und wedelte ganz aufgeregt und war auch nicht mehr wegzubewegen. Ich war genervt, fror und wollte heim, aber ich mußte nachschaun, weil Lea nicht weiterging.
Es war so dunkel, das ich erst gar nichts richtig erkennen konnte, aber dann sah ich ein kleines Bündel zitternd zusammengekauert dasitzen. Ich konnte nichts richtig erkennen aber ich sah, das es eine kleine Mietze war. Ich berührte sie sanft und sie bewegte sich nicht.

Mir wurde klar, das sie die Nacht nicht überleben würde, wenn wir sie da in der Kälte lassen.So hob ich sie vorsichtig hoch und sie maunzte ganz leise, fast wie ein Seufzer. Ich schob sie vorsichtig unter meine Jacke und sie kuschelte sich an meine Brust und an mein Herz, das ich wohl in diesem Moment öffnete, trotz all meiner Trauer um Janna. Lea ging an diesem Abend das vorbildlichste Fuß, das ich je von ihr gesehen habe, ohne das ich nur ein Wort gesagt hätte.Am liebsten wäre sie mit unter die Jacke gekrochen*lächel*. Wir gingen heim und als ich sie im Licht langsam aus meiner Jacke nahm, erschrak ich zutiefst. Ein kleines nasses Fellbündel, ein Gerippe mit Fell darüber. Sie war so zerbrechlich, mir liefen die Tränen über das Gesicht. Ich trocknete sie vorsichtig ab, soweit es ging und wickelte sie in eine Decke.

Lea wich nicht von ihrer Seite und leckte sie ab. Sie wollte ihr Wärme geben, Lea ist eine ganz besondere Seele und die kleine Maus hatte überhaupt keine Angst vor ihr. Sie wußte instinktiv, das Lea ihr helfen wollte, ihr das Leben gerettet hatte und Lea mit ihrer ruhigen Art vermittelte ihr das. Wir wachten die Nacht bei ihr und kuschelten uns um sie rum, nicht wissend, ob sie diese überleben würde. Aber diese kleine Maus wollte leben und so fuhren wir am nächsten Tag zu unserem Tierarzt. Sie bekam eine Infusion und Blutwerte wurden genommen. Dr. Romberger meinte, sie ist schon mindestens 12 Jahre alt, aber ganz genau wußten wir es nicht. Niemand schien sie zu vermissen. Ich fragte bei den Tierheimen nach, schaute in der Zeitung, aber nichts. Wahrscheinlich wurde sie ausgesetzt. So war es klar, das sie bei uns bleibt. Ein Name mußte her und als ich sie so ansah, so schmächtig wie sie war, konnte sie nur "Häggerla" heißen. Meine Uroma nannte mich als Kind immer liebevoll so, weil ich eben auch nur so eine halbe Portion war. Die kleine Maus fing an sich aufzubaun. Sie aß kräftig, bekam Infusionen und nahm alle zwei Tage 50 Gramm zu. Wenn sie fraß, gab sie Töne von sich, wie Gismo der kleine Gremlin. So bekam sie noch ihren Beinamen. Es war zu süß wie sich das anhörte. Häggerla bewegte sich bei Lea und mir, als wenn sie schon immer dagewesen wäre. Alles schien gut zu sein. Doch nach vier Wochen atmete sie schwerer. Ich ließ also nachschaun und es stellte sich raus, das die kleine Zaubermaus zwei Tumore hat. Einen an der Lunge und einen unter dem Bauch. Die Prognosen waren nicht gut und es dämmerte mir, das sie wohl weil sie krank war ausgesetzt worden war. Wir hofften so sehr, das sich die Tumore ruhig halten würden, aber leider war das nicht der Fall. Das Team von Dr. Romberger kümmerte sich liebevoll um sie und ließen nichts unversucht ihr zu helfen und sie zu unterstützen. Auch diese kleine Zaubermaus wollte so sehr leben, aber sie fing wieder an abzunehmen.

Am 14. Juli 07 wußte ich das der Tag war, wo sie mich und Lea wieder verlassen würde, gerade mal sechseinhalb Wochen, nachdem sie zu uns gekommen war. Sie war so blaß und ruhig, wir blieben die ganze Zeit bei ihr. Um 22.30 Uhr sprang sie mit ihrer letzten Kraft in meine Arme, maunzte noch einmal, kuschelte sich an meine Brust und ich spürte, wie sie sich auf den Weg zur Regenbogenbrücke macht. Ich begleitete sie bis zum Rand und dann ging sie hinüber. Lea und ich hielten Nachtwache bei Häggerla und legten Sie dann am nächsten Tag neben Janna im Garten schlafen. Lea wich nicht von ihrer Seite. Ich war wütend und traurig und dachte, Gott hat einen seltsamen Humor. Aber dann erkannte ich, das Janna mir diese kleine Zaubermaus geschickt hatte, davon bin ich überzeugt. Häggerla brachte wieder Wärme und Licht in Lea´s und mein Herz und wenn dieser kleine Engel auch nur für eine kurze Zeit bei uns war, so hat sie uns doch soviel Liebe geschenkt und ich hoffe wir ihr auch.

Liebes Häggerla, ich danke dir für die Zeit, die wir miteinander verbringen durften. Ich vermisse dich sehr und so bist auch du ins Regenbogenland gezogen und spielst nun mit all meinen anderen Engelchen. Ich stehe noch am anderen Ende des Regenbogens. Eines Tages komme auch ich über die Brücke und dann werd ich dich, Janna und alle Engelchen wieder in die Arme schließen dürfen.

In meinen Gedanken und in meinem Herzen wirst du für immer in meinen Armen bleiben, kleine Häggerla-Gisma, du große Seele.

In dankbarer Liebe Alex und Lea.

 

 

 

Rex, der Große

 

Rex war ein Jahr alt als in sein Besitzer weggab. Er war Fernfahrer und hatte keine Zeit  mehr für ihn. So nahm ihn Charly und seine Eltern zu sich. Ich besuchte Rex oft und als seine Eltern starben zog ich mit in das Haus. Rex wurde mehr und mehr mein Hund. Einige Zeit danach kam dann Janna mit dazu und danach Lea. Rex war ein sehr stolzer Rüde. Er liebte Janna abgöttisch und auch Lea. Sein Rudel, obwohl er nicht der Rudelführer war, nachdem Janna mitdazukam*lächel*. Rex hätte alles für seine Mädels getan. Es durfte allerdings kein anderer Rüde in deren Nähe kommen, da verstand er keinen Spaß. Die drei hatten allerlei Unfug im Kopf, aber Rex auch durchaus alleine. Ich erinnere mich gut, als ich einmal Nudelsalat machen wollte. Um die Sache etwas abwechslungsreicher zu gestalten, schnitt ich den Schinken im Wohnzimmer her, da konnte ich nebenbei fernsehen. Das Telefon klingelte und ich verließ den Raum für ca. eine Minute. Als ich wiederreinkam, war mein mühsam kleingeschnittener Schinken aus der Schüssel verschwunden und Rex sah mich mit einem verschmitzten aber durchaus zufriedenen Gesichtsausdruck an*seufz*. Gut das der Supermarkt in der Nähe war und schuld war ich irgendwie ja selbst, ich hatte Rex ja regelrecht eingeladen. Ein anderesmal sprachen sich Janna, Lea und Rex wohl vorher ab wie sie Beute machen konnten. Ich hatte einen Braten gemacht und der stand auf der Küchenzeile. Lea lenkte mich irgendwie ab, Janna nutzte die Gunst, stieg hoch und versuchte sich das Stück zu schnappen. Ich kam zurück, sie erschrak und ließ es fallen. Rex reagierte blitzartig, schnappte sich das Fleisch und ich sah von den Wuffis nur noch eine Rauchwolke, so schnell waren sie im Garten draußen. Das Unglaubliche war, das sie es in friedvoller Eintracht teilten und sichtlich stolz auf ihre Beute waren. Und ich stand einmal mehr da und seufzte. Es gab dann übrigens Pizza  für uns Zweibeiner. Aber Rex hatte auch ein feines Gespür für Gefahr. Wir hatten für kurze Zeit einen Freund mit seinem Rüden im Haus. Django und Rex vertrugen sich nicht wirklich. Ich wollte an dem Tag zum einkaufen und kam die Treppe runter. Django stand am Ende der Treppe und fletschte mich an. Er wollte grad die Stufen raufstürmen, als Rex ankam und ihn aufhielt. Ich weiß nicht was passiert wäre, wenn Rex nicht dagewesen wäre. Danke mein Schatz fürs aufpassen. Danach war dieses Kapitel auch ganz schnell beendet. Wir hatten viele schöne unbeschwerte Jahre. Rex war nie ernsthaft krank und so genossen wir eine schöne Zeit. Doch dann kam der Tag wo Rex etwas müde wirkte und schlapp. Ich streichelte ihn und bemerkte zwei Punkte, die am Hals leicht angeschwollen waren. Ich dachte mir nicht gleich etwas dabei, jedenfalls nichts Schlimmes. Aber ich beobachtete ihn. Zwei Tage später waren diese zwei Punkte fast so groß wie Tischtennisbälle. Ich ging sofort mit ihm zum Tierarzt und schon beim Abtasten und untersuchen sah ich am Blick von Dr. Romberger, das es etwas Ernstes war. Es wurde Lymphknotenkrebs diagnostiziert ohne jegliche Chance Rex noch zu helfen. Dieser Krebs kam einfach und explodierte innerhalb von Tagen. Ich nahm Rex wieder mit nachhause. Dr. Romberger hatte ihm Cortison gespritzt und so gewannen wir zwei Tage, damit sich Rex von seinen Mädels verabschieden konnte und ich auch von ihm. Er lief nochmal mit Janna und Lea auf seiner Lieblingswiese, buddelte mit ihnen, spielte mit ihnen und es schien so, als wäre er gar nicht krank. Aber er wußte es, das er gehen muß und so mobilisierte er nochmal all seine Kraft für die, die er liebte.
Am 07. Oktober 2002 hielt ich Rex daheim in meinen Armen und begleitete ihn zum Regenbogen, wo er seinen kranken Körper abstreifte und hinüberlief. Rex war am 16.03.1989 geboren und ging stolz mit seinen 13 Jahren ins Regenbogenland. Lieber Rex, du warst ein Schmuser, ein Kämpfer, manchmal auch ein ganz schöner Rabauke, mit einem großen Herz. Du hast Janna, Lea und mir soviel Liebe geschenkt und du wirst für immer in meinem Herzen einen besonderen Platz haben. Ich liebe dich und vermisse dich, aber ich weiß das wir uns wiedersehn. Janna und du seid vorausgelaufen und nun wieder vereint und tobt zusammen durch die Wiesen. Lea schickt dir ganz liebe Stupser und ich knuddel dich ganz lieb.
In Liebe dein Frauchen Alex
Chewy, mein Baby
Chewy wurde am 15.08.2003 geboren. Zu dem Zeitpunkt wußte ich noch nichts von seiner Existenz, aber das sollte sich ändern, sowie sich auch mein Verhältnis zu Katzen ändern sollte. Wir hatten damals noch Mitbewohner im Haus und nachdem Rex ins Regenbogenland gegangen war, fragte Bobby ob er eine Katze ins Haus bringen könnte. Ich war dem gegenüber relativ gleichgültig gestellt. Ich hatte kein Problem mit Katzen, aber ich hatte auch keine überschwenglichen Gefühle dafür. Ich fand sie süß, aber das war es auch schon. Und ich dachte mir, okay ist ja nicht meiner, gehört ja Bobby. Als Chewy 10 Wochen alt war, fuhr ich also mit Bobby dahin um den Kleinen abzuholen. Er war ein süßer kleiner Knopf und es lebte auch eine Hündin dort, so das Chewy also auch keine Berührungsängste mit Hunden kannte. Wir nahmen das Bündel also mit nachhause. Als er aus der Box kam, war Lea sofort komplett aus dem Häuschen. Janna betrachtete den Neuankömmling eher skeptisch, verhielt sich aber neutral. Chewy erkundete erstmal sein neues Heim, im Schlepptau Lea und Janna, wobei Lea fast hyperventilierte vor Aufregung und Freude. Janna beobachtete, aber ich hatte das Gefühl, ich sah ein Grinsen in ihrem Gesicht. Es war schön zuzusehen und ich glaube, er hatte da schon an mein Herz gekratzt. Er schlief irgendwann erschöpft ein und wir gingen alle schlafen. Am zweiten Tag lag ich oben bei mir auf der Couch, ich wohnte damals noch oben im Dachgeschoß, als ich ein Tapsen hörte. Ich traute meinen Augen nicht. Dieser kleine Kerl kam die Treppen hoch und stand da bei mir in der Tür. Erkundung des Hauses. Er sah mich an, kam zu mir und ich hob ihn hoch. Er tapste auf der Couch rum, kam auf meine Brust und fing an zu treten. Ich wußte nicht so recht, was es bedeutet, aber irgendwann legte er sich zufrieden hin und schlief ein. Da lag er nun auf meinem Brustkorb und schlief. Ich traute mich nicht mal mehr richtig zu atmen, es war unglaublich und ich war verliebt. Ich weiß nicht mehr, wie lange er so mit mir dagelegen hatte, aber ich konnte nicht aufhören ihn anzusehen und er hatte mein Herz gewonnen. Ein Gedanke von mir wurde geboren: "Eine kleine Katze erobert ein Haus und ein Herz im Sturm".  Und das hatte er. Von da an war Chewy fast nur noch bei mir, was Bobby zwar etwas traurig machte, er aber einsah, das man eine Katze nicht zu etwas zwingen kann und er mir den kleinen Mann überließ. Ich hatte auf einmal ein Baby und ich war überglücklich. Er war rotzfrech, am zweiten Tag als ich die Wuffis fütterte, marschierte er mittenrein, stellte sich an Janna´s Napf und fraß eine wenig davon. Ich dachte, das war´s jetzt. Denn wenn es ums Fressen ging, konnte Janna schon mal grummeln. Sie stand nur da, schaute mich fragend und hilfesuchend an und ich zuckte mit den Schultern. Janna seufzte und es war okay und sie ließ den kleinen Mann gewähren*lächel*. Die drei waren ein Traum, Chewy benahm sich manchmal eher wie ein kleiner Welpe, was viel Lea`s Einfluß war. Immer Unsinn im Kopf und er wuchs zu einem stattlichen wunderschönen schwarzen Katzenmann heran. Chewy ging sogar manchmal mit uns Gassi. Das war jedesmal ein Bild und wir hätten beinahe den einen oder anderen Auffahrunfall verursacht, weil die Leute Bauklötze staunten. Er blieb immer in der Nähe, alles lief super. Bis der Tag kam, als Bobby meinen Vermieter fragte, ob er einen Welpen heimbringen darf. Ich war dagegen, denn ich wußte, das es das gesamte Gefüge durcheinander bringen würde. Aber er setzte sich durch und Chewy mißfiel die Situation von Anfang an. Er kam mit dem qurirligen Kerl nicht klar und ging auf einmal draußen immer weitere Wege. Wenn er heimkam, schaute er zu, das er hoch zu mir kam und dem Ganzen aus dem Weg ging. Aber ich konnte nicht verhindern, das der kleine Kerl auch mal raufkam. Eines Morgens dann am 17.10.2004 war Chewy nicht da, als ich aufwachte. Ich hatte ein mulmiges Gefühl und ich sollte bald wissen warum. Bobby kam hoch zu mir und fragte mich ob Chewy bei mir sei, denn eine Nachbarin hatte ihm gerade gesagt, das bei uns oben am Kreisel eine tote schwarze Katze lag und sie meinte, es könnte Chewy sein. Mir wurde ganz schlecht und ich zog nur schnell was über und fuhr dorthin. Aus der Distanz sah ich die Katze liegen und betete, es möge nicht mein Baby sein. Ich hielt an und ging langsam hin. Ohne das ich noch nach der Tätowierung schauen mußte wußte ich, das es Chewy war. Er lag auf der Seite und sein Kopf war so flach. Er hatte keine Chance gehabt, aber er muß auch nicht gelitten haben. Mein kleiner schwarzer Mann war von einer Sekunde auf die andere über den Regenbogen gesprungen. Ich hob ihn auf und brachte ihn nachhause. Ich legte ihn neben Rex schlafen. Ich konnte lange nicht drüber sprechen, weil ich mir unendlich viele Vorwürfe gemacht habe, weil ich nicht verhindert hatte, das sich die Lebensumstände auf einmal verändert hatten. Ich konnte ihn noch nichtmal begleiten auf seinem letzten Weg.
Lieber Chewy, auch heute noch verspür ich manchmal diese Stiche in meinem Herzen. Ich wollte dich doch vor allem Bösen bewahren, konnte es aber doch nicht. Es tut mir so leid. Ich habe dich so sehr geliebt und das tu ich noch und ich vermisse dich mein Baby. Ich möchte dir danken für die schöne Zeit, die wir miteinander verbringen durften und das du mir die kleinen Fellnasen so nahe gebracht hast. Egal wie aufgedreht und übermütig du auch manchmal warst, du hast mich nie gekratzt, nie einmal die Krallen ausgefahren, du warst immer so sanft zu mir. Nun spielst du im Regenbogenland mit Janna, Rex und auch Häggerla in den Wiesen und vielen anderen Engelchen. Lea und ich schicken dir ganz viele liebe Knuddler und ich schick dir viele Bussis, mein Engel. Eines Tages werden wir uns wiedersehen auf der anderen Seite des Regenbogens. Ich liebe dich und drück dich ganz lieb und fest.
Dein Frauchen Alex und deine Lea

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